Bericht 2. Vogtländisches Obedience-Turnier

  1. Vogtländisches Obedience-Turnier beim Sport- und Gebrauchshundeverein Zwota e.V.

Am 25. Juli hatte der Sport- und Gebrauchshundeverein Zwota e.V. (kurz: HSV Zwota e.V.) zum 2. Vogtländischen Obedience-Turnier eingeladen.

 

Aufgrund der Corona-Situation und der damit verbundenen Reduzierung der Starterzahl traten in diesem Jahr nur 13 Teams zur Prüfung in den verschiedenen Leistungsstufen an, zudem konnte am Ende der eigentlichen Prüfung eine Teilnehmerin den Ausbildungsstand ihres Vierbeiners bei einer Trainingsprüfung testen. Leistungsrichterin Svea Balke vom Schutz- und Gebrauchshundesportverband (kurz: SGSV) war für die Bewertung der Teams zuständig. Die Hundeführer wurden jeweils von einem Ringsteward durch die Prüfung geleitet – diese Aufgabe hatten Raphaela Handke und Frank Hennig (beide SGSV) übernommen. Souverän führten sie die Teams nach der nur für den Prüfungstag vorab festgelegten Übungsreihenfolge von einer Übung zur nächsten.

 

Von den angetretenen Teams in der Beginner-Klasse konnten alle mit dem Ausbildungskennzeichen „OB 0“ nach Hause reisen. Der erste Platz ging hier mit einem vorzüglichen Ergebnis und 263,5 von 320 möglichen Punkten an eine Sportlerin des HSV Wittgensdorf e.V. mit Berner Sennenhund „Vreni“ – sie darf nun bei der nächsten Prüfung schon in der nächsthöheren Klasse 1 starten. Vom HSV Zwota e.V. stellte sich die 15-jährige Nachwuchssportlerin Lena Schlosser mit ihrer 4-jährigen Rhodesian-Ridgeback-Hündin „Aki“ der Herausforderung „Beginner-Klasse“. Lena und Aki erreichten bei ihrer ersten Prüfung in dieser Sportart mit 226 Punkten auf Anhieb ein hervorragendes „sehr gut“ und den 3. Platz.

Platz 1 in Klasse 1 und bei den Senioren konnte eine Teilnehmerin des SGSV Landesverbandes Berlin-Brandenburg mit ihren beiden Border Collies „Chester“ und „Ray“ jeweils mit dem Werturteil „vorzüglich“ für sich verbuchen. Platz 1 in Klasse 2 mit einem ebenfalls „vorzüglichen“ Ergebnis ging mit 280 Punkten an eine Starterin des Verein(t) für Hunde am Dogwerk e.V. aus Lauta. Sie freut sich mit ihrer Malinois-Hündin “Nell“ über den Aufstieg in die „Königsklasse des Obedience“. In dieser anspruchsvollsten Prüfungsstufe „Klasse 3“ wiederum holte sich mit 277,5 Punkten („vorzüglich“) eine Starterin des HSV Wittgensdorf e.V. mit Border Collie „Vince“ den ersten Platz, punktemäßig ganz dicht gefolgt von Heike Schuster, der Obedience-Trainerin des HSV Zwota und Organisatorin der Veranstaltung, mit ihrer 6-jährigen Welsh-Terrier-Hündin „Nessie“ (272,5 von 320 Punkten). Nur einem der 13 Teams war das Glück an diesem Tag leider nicht hold.

 

Ein großes Dankeschön geht an die Sponsoren der „Belohnungspakete“ für die gehorsamen Vierbeiner: die Raiffeisen-Handelsgenossenschaft Schöneck e.G. (Filiale Markneukirchen), die Firma „Natural Living GmbH – Wildborn“ aus Hamburg und die Firma „Fleischeslust Tiernahrung GmbH“ aus Waldkirchen. Für die Ausstattung der Teilnehmer und Helfer mit einem kleinen persönlichen „Corona-Schutzausrüstungspaket“ und die sonstigen für die Veranstaltung unter Corona-Bedingungen nötigen Hygieneartikel sorgte Heike Schuster (Augenoptik Planitz - Zwickau).

 

Auch wenn die Veranstaltung aufgrund der Vorgaben des erstellten Hygienekonzeptes ganz ohne Publikum und in vielen Punkten deutlich anders ablief als gewohnt, waren alle angereisten Sportlerinnen und Sportler im Nachhinein superglücklich: denn diese erste durchgeführte Obedience-Prüfung des Sportjahres 2020 im gesamten Dachverband SGSV brachte schon einmal ein kleines Stück die Normalität in ihr Leben zurück.

 

Am Sonntag hatte der HSV Zwota e.V. dann (nach individueller Voranmeldung) anstelle des geplanten Sommercamps einen offenen Trainingstag für Obedience bzw. ein Obedience-Schnuppertraining für Interessierte Hundesportler aus anderen Vereinen angeboten. Dank der Unterstützung durch Svea Balke, Raphaela Handke und Heike Rost (alle SGSV) konnten die Teilnehmer aller Leistungsklassen den „Luxus“ einer 1:1 Betreuung in mehreren Trainingseinheiten genießen, an so manchen Schwachstellen feilen und neue Trainingsansätze erarbeiten.

(Autor: Heike Schuster)

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