Mentales Training in Leipzig

Von  Richtern,   die   zu  Tigern   werden,   und   urzeitlichen  Autopiloten  

Seminarbericht   zu „Stressmanagement und Mentaltraining für Hundesportler“ beim HSV Knauthain.
Im Spitzensport gehört Coaching und Mentaltraining schon längst zum Trainingsalltag. Warum sollten also nicht auch Hundesportler davon profitieren? In diesem Sinne drehte sich beim HSV Knauthain  vom   12.   bis   zum   15.   Januar   alles   um   das   Thema   „Stressmanagement   und Mentaltraining für Hundesportler“. Der Referent, Friedrich Suhr, hat die Köpfe der Teilnehmer im wahrsten Sinne rauchen lassen. Er erklärte eindrucksvoll, wieso die gut gemeinten Erfindungen der Evolution in Prüfungen manchmal für Bruchlandungen sorgen und wie man den urzeitlichen Autopiloten in uns besser in den Griff bekommt. Denn die Strategie „Dumm, stark, schnell sein - Blackout“ half seiner Zeit vielleicht gegen herannahende Tiger, den Leistungsrichter von heute beeindruckt sie leider nicht. Auch wurde gezeigt, wie erlernte Glaubenssätze und überholte Denkmuster uns daran hindern, Ziele klar zu formulieren und selbstbestimmt in Angriff zu nehmen. Denn soviel steht fest: Wer in der Lage ist, selbst die Regie im Kopfkino zu übernehmen, hat deutlich bessere Chancen, dass die nächste Prüfung nicht in einer Tragödie, sondern auf dem Siegertreppchen (oder zumindest einer Erdbeerwiese) endet. Es wurde viel gelacht, auch mal geweint und jede Menge gelernt. Wir danken Friedrich für diese spannenden Tage und sein unermüdliches Engagement, aber auch den fleißigen Helfern, ohne die das Seminar nicht möglich gewesen wäre.
- Bea -

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